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Animagus Tripel-As


Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mo, 14 Nov 2005 11:03 Titel: |
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| knolle hat Folgendes geschrieben: | Mein ursprünglicher Begriff von Freiheit, ist tun und lassen zu können, was man will.
...damit ist meine Freiheit von Natur aus durch meine Vernunft eingegrenzt und trifft trotzdem meiner anfänglichen Definition, weil ich ja trotzdem nach meinem eingegrenzten Willen handle... |
Genau das denken die meisten unter freiheit, allerdings möchte ich da mal auf die meinung eines berühmten philosophen namens emanuel kant zu sprechen kommen, denn der dachte folgendes:"Wir sind sklaven unseres eigenes willens. Wirklich frei sind wir nur, wenn wir der vernunft folgen und unserer willen ignorieren.."
Und diese ansicht ist für die zeit dieses mannes sowas von genial, denn man hat erst vor kurzem in der neurologie rausbekommen, dass der mensch wirklich sklave seines eigenen willens ist, da festgestellt wurde, dass das gehirn schon einen entschluss gefasst hatte bevor überhaupt irgendeine regung des menschen erfolgte. Davon abgesehen kann der mensch heutzutage seinen willen schon gar nicht mehr richtig definieren durch den überfluß in dem wir leben. Das mit der vernunft ist so ne ansichtssache, denn z.b. die rationalisten definieren alle die vernunft als etwas anderes. Kant sah in der vernunft nicht freuds "über-ich" wie du auch die vernunft definierst. Nein er sah eine dem menschen grundlegende ursprüngliche kraft, die ihm innewohnt und wenn wir nach diesen ursprünglichen ideen handeln, wenn wir diese kraft wieder in uns entdecken (hier wären wir wieder beim überfluß, der uns an der oberfläche treiben lässt) und so handeln sind wir frei. (wer Paulo Coelho's "Zahir" gelesen hat wird so etwas ähnlcihes auch dort finden)
In dieser erklärung ist jetzt nicht nur kant's denkensweise drin, weil die vielfach interpretiert werden kann, nein das ist vielmehr das, was ich mir daraus für mich überlegt haebe, was freiheit ist: wer einfach die schatten an der höhlenwand (s. platon's höhlengleichnis) erkennt, sie hinterfragt, versucht seine ketten zu lösen und über die mauer zu klettern um die wirklichen ideen zu erkennen und so zu leben.... |
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knolle Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 395 Wohnort: in da city
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Verfasst am: Mo, 14 Nov 2005 20:28 Titel: |
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Diese Kraft, die Kant Vernunft nennt, steuert doch dann den Willen des Menschen....
Und ich habe ja verucht zu schreiben, dass unser Denken (z.b.Vernunft-die Regeln zu Stande bringt) unseren Willen steuert. |
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452 Doppel-As

Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 115
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Verfasst am: Sa, 03 Dez 2005 12:54 Titel: |
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452 Doppel-As

Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 115
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Verfasst am: Di, 10 Jan 2006 21:42 Titel: |
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| naja, ich bin ein bisschen enttäuscht. ich dachte, jetzt kommt jemand daher und sagt: zeit - nee, nee die hab ich nicht. ich habe schule und hausaufgaben und führerschein und freunde... scheinbar sind alle zufrieden. |
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knolle Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 395 Wohnort: in da city
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Verfasst am: Sa, 21 Jan 2006 17:38 Titel: |
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| Jetzt ist die Frage, womit man sich abfindet und wan man wirklich zufrieden ist, wenn ich einen Zeugnisdurchschnitt von 1,9 schaffe, drei Kilo abnehme und malwieder ausschlafe, dann wäre cih zufrieden, wahrscheinlich schon früher... die letzten beiden Punkte würden ja reichen... |
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Ukkat Junior Member

Anmeldungsdatum: 30.12.2004 Beiträge: 443
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Verfasst am: Di, 24 Jan 2006 18:13 Titel: |
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also ich bin momentan eigentlich zufrieden, denn ich hab mit meinen ersten beiden Abi-Klausuren echt glück gehabt.
Heißt natürlich nicht, dass ich gleich ne 1 schreibe, aber ne 2 in englisch und ne 3 in mathe reichen da vollkommen.
Was mich momentan noch zufriedener machen würde? wenn ich erdkunde endlich hinter mir hätte, denn das ist der einzige Wackelkandidat....
Ich freu mich auf die Ferien, denn obwohl ich nicht boarden werde, schein ich doch recht viel zu tun zu haben. |
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Animagus Tripel-As


Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Sa, 08 Apr 2006 21:58 Titel: |
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Was haltet ihr von dieser textstelle?
"Jesus sprach: Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden".
Beschäftige mich nämlich nach visueller medialer anregung gerade etwas damit und finde es höchst spannend...[/i] |
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452 Doppel-As

Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 115
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Verfasst am: Mo, 10 Apr 2006 21:06 Titel: |
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| die antwort im osterkrimi der berliner zeitung lautet: b - tobias schoen. |
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452 Doppel-As

Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 115
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Verfasst am: Fr, 14 Apr 2006 20:28 Titel: |
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| tja, die antwort war richtig. aber ich habe nicht gewonnen. schade... heißt eigentlich nicht gewinnen auch gleichzeitig verlieren? |
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knolle Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 395 Wohnort: in da city
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Verfasst am: So, 23 Apr 2006 19:07 Titel: |
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| Gewinn bedeutet, dass du durch deine Handlung, die aus einer Entscheidung resultiert, auch eine andere Handlung nicht ausführst. Du hast dich entschieden, dass du auf etwas verzichtest. Ob der Verzicht aber ein Verlust ist, ist denke ich jedem selbst überlassen. |
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452 Doppel-As

Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 115
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Verfasst am: Mo, 24 Apr 2006 19:47 Titel: |
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erstens ich habe eben überhaubt nicht verstanden, was du sagen willst. zweitens meine ich nicht den materiellen gewinn, sondern die tätigkeit/ handlung.
wobei sich drittens die frage anschließt, ob gewinnen eigentlich aktiv oder passiv ist (und nicht im gramatischen sinne). |
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Ukkat Junior Member

Anmeldungsdatum: 30.12.2004 Beiträge: 443
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Verfasst am: Mi, 26 Apr 2006 13:59 Titel: |
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also ich bin der meinung, dass gewinnen aktiv und passiv passieren kann.
man kann aktiv gewinnen, indem man z.B. an einem Gewinnspiel teilnimmt und dann gewinnt.
passiv würde ich das eher so betrachten, wenn man auf menschlicher Ebene gewinnt, ohne, dass man dafür den ersten Schritt oder ähnliches getan hat.
Man kann z.B. an Freunden gewinnen, wobei man da ja nicht immer vorher unbedingt was gemacht haben muss, außer die person kennenzulernen.... |
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knolle Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 395 Wohnort: in da city
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Verfasst am: Mi, 26 Apr 2006 17:41 Titel: |
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Ich würde "gewinnen" als einen durchweg aktiven Begriff auffassen. Denn selbst wenn du nicht aktiv daran teilhast, dass du etwas gewinst. So musst du doch offen sein und darrauf achten, um einen Gewinn festzustellen. Und dieses Dinge wahrnehmen ist für mich ein Prozess, dass Ganze realisieren, also meiner Meinung aktiv.
@452: Deine Frage war, ob "nicht gewinnen" gleichzeitig "verlieren" heißt. Zugegeben, ich habe auch erst falsch gelesen, aber meine Aussage passt, denkeich trotzdem, es ging mir darum, dass wen du zum Beispiel von einer Lotterie ausgehst und du dein Los kaufst und Zahlen ankreuzt, du dich dafür entschieden hast, dies zu tun. Du entscheidest dich zum Beispiel dagegen das Geld in der Tasche zu behalten. Und danach fällt dir ein, eigentlich wolltest du dir noch ein Stück kuchen holen, kannst du aber nicht mehr, weil du nicht so viel Geld bei hast. Das bedeutet, du musst auf den Kuchen verzichten.
Meine These ist also, dass wenn du dich für etwas entscheidest (zum Beispiel an einem Gewinnspiel teilzunehmen), verzichtest du auf etwas anderes, denn du hast ja die Wahl teilzunehmen oder nicht. Ob dieser Verzicht auch gleich ein Verlust ist, ist jedoch fraglich. Und damit beziehe ich mich auf deine Frage, die ich zuerst so verstanden hatte, ob gewinnen auch gleichzeitig verlieren ist? Und ich denke, man kann selbst wenn man gewinnt, verlieren. Das wäre dann meine weitere Antwort. Vieleicht war das ja verständlicher. |
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452 Doppel-As

Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 115
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Verfasst am: Mi, 26 Apr 2006 22:11 Titel: |
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ich befürchte, du hast doch noch nicht ganz verstanden, was ich meine. denn zum einen spiele ich keine lotterie und zum andern kostet mein kuchen nur fünfzehn cent.
aber ich versuche mein anliegen nochmal an dem beispiel zu erläutern, an dem mir die frage kam:
wenn ich bei dem osterkrimi der berliner zeitung mitrate und die lösung per email an die redaktion schicke, was mich nur 0.55 cent die minute kostet, gibt es die chance für mich mit der richtigen lösung des rätsels einen von 55 preisen zu gewinnen. wenn jetzt 55 andere leser der berliner zeitung einen preis gewinnen, wobei ich nicht verstehe wie sie da gleichzeitig verlieren können, und ich dagegen keinen preis bekomme, bin ich dann der verlierer zusammen mit 1000 anderen verlierern? und wer ist der schlechteste verlierer? und wenn jemand unter den ersten 55 nur auf dem fünfzigsten platz landet, ist er dann immer noch gewinner, während bei mensch-ärgere-dich-nicht schon der dritte eigentlich fast der letzte ist?
oder ganz kurz: bin ich, verdammtnochmal, der verlierer, wenn ich nicht gewinne? |
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knolle Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 395 Wohnort: in da city
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Verfasst am: Do, 27 Apr 2006 10:01 Titel: |
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Natürlich bist du auf einer Seite der Verlierer, aber der Typ, der sich dafür entscheidet die zwei Sekunden vorm Pc zu sitzen und ine Mail zu schreiben, kann auch gleichzeitig verlieren. Denn die Zeit, die er "vertut" (soll nicht negativ belegt sein) diese zeit fehlt ihm vlt dafr den nächsten Bus zur Arbeit zu schaffen und er verliert deshalb vlt seinen Job. Es geht mir nicht darum zu sagen, dass es ihm schlecht geht, sondern dass eine Entscheidung auch einen Verzicht auf eine andere Sache bedeutet und das kann genauso mit verlieren zu tu haben. Das ist mir eingefallen, alsich das halt gelesen habe. Und vielleicht freust du dich ja auch, dass du keinen toaster gewonnen hast, weil der eh kaputt ist.
Grundsätzlich hast du die Losung (die sich nciht doll von der Lotterie unterscheidet) aber verloren. |
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