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Animagus Tripel-As


Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do, 13 Jan 2005 23:02 Titel: |
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@knolle Ich denke du solltest erstmal über solche sachen nachdenken bzw. lesen bevor du sagst, sie wären falsch. Sorry aber ich beschäftige mich sehr intensiv schon einige jahre mit neurologie, psychologie und philosophie. Ich such den artikel bei gelegenheit mal raus. Das wurde übrigens BEWIESEN, da ist also nichts falsch. Aber wer solchen argumenten, die in gewisser weise die weltsicht verändern und das in frage stellen, was immer für selbstverständlich galt, keinen glauben schenken kann wird niemals das erreichen was platons höhlenphilosophen erreichen. Ich denke, dass du zu konservativ denkst.
@nathanael Es geht doch hier nicht um irgendwelche rechnungen. Die grundaussage ist doch eine vollkommen andere. Undzwar die, dass es zeit in dem sinne gar nicht gibt, sondern nur eine zeitlose wirklichkeit. Das zitat ist übrigens die grundaussage des buches "momo".
" Zeit stehlen lässt sich nur der, der versucht, Zeit zu sparen - jemand, der dagegen die Zeit durch sich hindurchfließen lässt, wie Momo das eben tut, dem kann niemand die Zeit stehlen". |
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knolle Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.12.2004 Beiträge: 395 Wohnort: in da city
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Verfasst am: Fr, 14 Jan 2005 15:22 Titel: |
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| Ich habe geschrieben, dass es mir einfach falsch vorkommt und das ist eine reine Gefühlssache, die nichts mit wissenschaftlichen Beweisen zu tun hat. Das habe ich außerdem vorher schon mal gelesen, das mit den Beweisen, aber trotzdem gut das du's wiederholt hats, nicht das ich es vergesse. |
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Nathanael Junior Member


Anmeldungsdatum: 05.01.2005 Beiträge: 318
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Verfasst am: Fr, 14 Jan 2005 15:38 Titel: |
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| Animagus hat Folgendes geschrieben: | | Ist sie aber endlich, so ist sie im Grunde nur Schein in einer zeitlosen Wirklichkeit. |
das was du schreibst ist ja schön und gut, aber die zeit ist nun mal unendlich, also kein schein einer zeitlosen wirklichkeit. es ist mir auch egal, aus welchem buch, oder ob es die hauptaussage eines solchen ist, wenn es in sich nicht logisch ist, dann ist es falsch.
| Animagus hat Folgendes geschrieben: | | Und zwar die, dass es zeit in dem sinne gar nicht gibt, sondern nur eine zeitlose wirklichkeit. |
schau mal, denn hab ich den beweis, das michael ende sich vertan hat. du hast geschrieben, das die unendlichkeit, wenn man sie teilt wieder unendlich, also auch jeder teil der unendlichkeit unendlich ist. aber da eine sekunde nicht unendlich, sondern endlich ist, ist auch die zeit endlich. gut. aber da die zeit ja jetzt endlich ist, haben wir auch nur einen schein von einer zeitlosen wirklichkeit, denn im grundegenommen ist ja alles zeitbedingt, da sie endlich ist. dann passt das aber nicht zu dem, was du gerade geschrieben hast, das es in dem buch darum geht, das es zeit nicht gibt, sondern nur eine zeitlose wirklichkeit. diese wiederum hast du mit dem kommentar von michael ende, das es nur ein schein von einer zeitlosen wirklichkeit gibt wiederlegt. nun frage ich dich, wie kann es in dem buch um einen schein von zeitloser wirklichkeit gehen, wenn der autor mit dem buch ausdrücken will, das es nur eine zeitlose wirklichkeit, also gar keine zeit gibt? Jetzt stellt sich mir die Frage, wer hat wo einen Fehler gemacht, und worin leben wir denn nun wirklich? natürlich haben leben wir in einer wirklichkeit, die in zeit eingeteilt ist, denn ohne zeit, gäbe es nichts, denn wie ich ja letztens schon ausgeführt habe, ist zeit, ein teil von gott. und wenn wir keine zeit haben, dann fehlt ein stück von gott, also ist er nicht mehr allumfassend --> er ist endlich --> unser glaube ist futsch !!!
nathanael |
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Animagus Tripel-As


Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr, 14 Jan 2005 19:24 Titel: |
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| Nein in dem buch ist momo der einizige mensch der die zeit überwinden kann... |
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nullkommaeinstein Tripel-As


Anmeldungsdatum: 20.02.2005 Beiträge: 163 Wohnort: Berlin (u.a.)
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Verfasst am: Mo, 21 Feb 2005 00:39 Titel: |
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Physik meets Theologie. Ich klink mich hier mal für nen Moment ein: Also seit ein paar Jahrzehnten ist man sich sicher, daß Raum und Zeit untrennbar sind (Willkommen im Einsteinjahr). Was sagt Theo dazu: Wenn Raum, und das was ihn erfüllt, Schöpfung ist, dann muß auch Zeit Schöpfung sein. Damit kann aber Zeit nicht Teil von Gott sein, dann hätte er sich selbst geschaffen und wäre räumlich irgendwo befindlich. Gott steht über Zeit und Raum. Er ist nur in seinem Sohn in der Schöpfung präsent.
Was ist Zeit. Die Frage ist nicht neu und es gibt auch keine wirklich coole Definition. Manche behaupten Zeit wäre das größte Hindernis das uns von Gott trennt (Meister Eckhart 13./14.Jh.), andere behaupten sie wäre nicht existent, es existiere nur das Jetzt (Eckhart Tolle, 200x)... was auch immer man macht, man kann Zeit nur mit Zeit erklären, weil sie die Grunderfahrung unseres Lebens ist. Ob Zeit einen Anfang hat oder nicht... nur einer weiß es. Gott. Selbst in der Hl. Schrift kommen wir nicht so ganz weiter Gen1,1: "Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde." ...also Zeit und Raum. Danach gehts schon gleich mit Zeitbegriffen weiter. Im Glaubensbekenntnis (4.Jh.) finden wir "...den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn. Er ist aus dem Vater geboren vor aller Zeit." Wenn man es so sieht muß Zeit begonnen haben... Noch etwas anderes bemerkenswertes ergibt sich daraus: Vor aller Zeit bedeutet auch vor allem Raum.
Physikalisch ist das Eis hier so dünn, daß man sich lieber mit einem keine Ahnung behilft als zu spekulieren... Selbst wenn wir an den Großen Knall zurückgehen wird es nicht besser mit der Erklärung... Zeit ist Zeit. "Man kann Zeit nicht erklären ohne Zeit vorauszusetzen" (McTaggart). Wir wissen alle was Zeit ist und doch kann es keiner erklären ohne einen Zeitbegriff zu benutzen. Zeit ist das Paradoxon aller Existenz... Alles muß irgendwo im Raum sein und ist dann automatisch auch in der Zeit. Man könnte es vielleicht noch so versuchen: Zeit ist die für uns unendlich und unabänderlich ablaufende Aneinanderreihung von Jetzt. Physiker raufen sich spätestens hier die Haare, Philosophen nicken es vielleicht als Möglichkeit ab... Endkonsequenz bleibt: Wir wissen es nicht. Zeit bleibt ein Phänomen. Und daß Zeit relativ ist hat uns unser lieber Einstein auch als Erbe verehrt... damit ist sie nicht einmal mehr eine allgemeingültige Konstante.
So, bevor ich jetzt völlig durchdrehe bei der ganzen Theorie ist hier für heute Schluß. Der Punkt in der Jetztaneinanderreihung an dem mein Bett ganz laut nach mir ruft rückt ist ganz nahe. Würde aber ganz gern hier noch weitermachen, sind ja gerade dort angekommen wo ihr schon etwas länger seid. Das Jetzt ist nämlich ein unheimlich interessantes Zeitphänomen. Das Jetzt ist ein bestimmter Punkt in der Aneinanderreihung von Jetzt. Durch sein Sein als Punkt hat das Jetzt aber keine zeitliche Dimension! Es ist demnach die zeitlose Wirklichkeit! *g*... lg, 0,1stein.
Noch eine andere Frage ergibt sich: Was ist mit dem Raum wenn die Zeit im Moment des Jetzt gegen null geht...?
Ist hier irgendein Physiker anwesend? Ich bin schließlich keiner... |
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Chris Eroberer

Anmeldungsdatum: 25.02.2005 Beiträge: 60
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Verfasst am: Fr, 25 Feb 2005 21:56 Titel: Hallo erstmal nochmal ne Frage zur Teilung der Sekunde |
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| Was bitte meint ihr mit, man kann eine Sekunde nicht unendlich oft teilen? |
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Animagus Tripel-As


Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: So, 27 Feb 2005 20:57 Titel: |
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Wenn man ein sekunde teilt, kann man sie nicht teilen und teilen und immer weiter teilen, irgendwann ist schluss, ich glaub man nennt das in der sprache der mathematiker asymptotisches verhalten.
Ich wollte aber mit meinem zitat nur zeigen, dass "mathematisch" gesehen die zeit ja auf "endlich" festgelegt wird, denn man hat feste einheiten und wenn die geteilt und geteilt werden wird es irgendwann 0 und nicht unendlich. Zeit ist also demnach endlich, daraus würde folgen dass unsere zeit ja irgendwann am punkt 0 ankommen würde, wo es nicht mehr weitergeht, was sie allerdings nicht tut und so beweist, dass wir uns in einer wirklichkeit ohne zeit befinden müssen.
Wir denken, dass wir zeit daran erkennen, dass wir unser aussehen verändern und das es unsere umwelt auch tut bis wir irgendwann sterben. Aber ich denke, dass das nur eine starke beeinflußung unserer sinne ist und man zeit überwinden kann...an alle mathematiker und physiker: ich denke nicht empirisch, also keinen schock bekommen!
Wie stellt ihr euch eigentlich das leben nach dem tod vor?
Ich denke, dass menschen je nach ihrem ich in unterschiedliche dimensionen entsendet werden. Menschen, die dem geheimnis des lebens, seiner werte, der eigenen identität näher auf die schliche gekommen sind und sich verstärkt damit beschäftigt haben, werden dabei so entsendet, dass sie sich verschieden dimensional bewegen können, agieren und denken können. Andere, die in ihrem leben lediglich existiert haben, werden sich nur in einer halben dimension befinden ohne sich bewegen zu können oder überhaupt zu bemerken, dass sie noch da sind. |
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Chris Eroberer

Anmeldungsdatum: 25.02.2005 Beiträge: 60
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Verfasst am: So, 27 Feb 2005 21:32 Titel: |
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Nun gut das mit der Teilung versteh ich nicht, wie du es meinst.
Hat man ein Intervall reeller Zahlen im Bereich von 0 bis 1 so befinden sich in diesem Intervall unendlich viele reelle Zahlen.
Ist übrigens überabzählbar unendlich.
Wir können uns aber schon durch Halbierung der jeweiligen Einheit unendlich viele Zahlen schaffen mittels 1/(2^n).
Die Schwierigkeit dabei liegt jedoch nur noch in der Messbarkeit der Sekunde, theoretisch ist dies aber möglich, schon rein zahlentheoretisch. Da sich die Physik ja auch an den Regeln der Mathematik orientiert, gilt dies. Aber ich denke ich versteh es halt anders als du es meinst. |
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Nathanael Junior Member


Anmeldungsdatum: 05.01.2005 Beiträge: 318
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Verfasst am: So, 27 Feb 2005 22:53 Titel: |
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| Animagus hat Folgendes geschrieben: | | Ich wollte aber mit meinem zitat nur zeigen, dass "mathematisch" gesehen die zeit ja auf "endlich" festgelegt wird, denn man hat feste einheiten und wenn die geteilt und geteilt werden wird es irgendwann 0 und nicht unendlich. |
@ animagus
[bis grad beim dritten band am lesen. in welches tier würdest du dich am liebsten verwandeln?]
ich glaube ich muss dich leider wieder enttäuschen, jedenfalls aus meinem Standpunkt aus gesehen. die zeit wird mathematisch nicht auf endlich festgelegt, sie wird nur in unendlich viele endliche einheiten geteilt. und wie du schon gesagt hast, kann man die nicht unendlich teilen, obwohl.... eigentlich kannst du das schon, denn wenn du z.b. 1 minute durch eine egal wie hohe zahl teilst, du erhälst nie null, das ergebnis näher sich der null an, wird es aber nie. denn dann hätten wir wirklich eine wirklichkeit ohne zeit. aber wir sind nunmal nicht zeitlos. wir haben die zeit nur eingeteilt, um sie für uns zu nutzen, brauchbar, ja fast zum greifen nahe zu machen, aber eingeschränkt oder eingegrenzt haben wir sie nicht. wir haben sie uns nur verständlicher gemacht, jedoch ist sie endlich geblieben.
| Animagus hat Folgendes geschrieben: | | Wie stellt ihr euch eigentlich das leben nach dem tod vor? |
auch hier haben wir beide total die verschiedenen vorstellungen. ich glaube nicht, das wir später mal dimensionen-hopper werden. ich glaube wirklich an den satz, das wir menschen vor dem herrn alle gleich sind, egal was für eine stellung wir hatten, oder was wir auf erden galten. da wird ein präsident neben einem kloputzer stehen (hab jetzt mal mit absicht keine kloputze genommen, weil ich sonst wieder mir emanzipationsgequatsche überhäuft werde ) und vielleicht kommt ja sogar der ein oder andere kloputzer besser weg als so mancher präsident, wenn ich kurz an bush erinnern dürfte
ich denke schon, das es so eine art hölle gibt und den teufel oder eine fügung in dieser hinsicht, der sich freut unsere verschmutzen seelen, wenn sie zu viel dreck am stecken haben mal gründlich durch die mangel zu nehmen. aber auch da werden wir nicht ewig bleiben, sondern wenn man seine strafe "abgesessen" hat und auch wirklich bereut, öffnet sich das tor zum himmel. es mag verkitscht klingen, aber das ist mein bild. ich hab letzten überlegt, wie ich mir den himmel vorstelle und ich bin zu nichts gekommen, einfach nur irgendwie wunderschön. kein weiterer kommentar  |
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Animagus Tripel-As


Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mo, 28 Feb 2005 01:50 Titel: |
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Naja, wenn es sich gegen 0 nähert stimmt das doch mit dem asymptotischen verhalten.Der gegensatz dazu ist gegen unendlich, was wir allerdings nicht habenin bezug auf die einteilung von zeit.
Ich denke diese erklärung von zeit, die viele haben ist einfach viel zu einfach. Der mensch kann es sich zwar so besser vorstellen, aber ich beruhe nach wie vor auf meiner these, dass es keine zeit gibt und der mensch nur glaubt durch das beobachten von vergänglichem diese wahrzunehmen. Näheres hatte ich ja bereits erklärt.
@nathanael [Das ist der beste band...ich würde eine raubkatze nehmen]
Ich denke halt, dass das schicksal, was mit dem menschen passiert, mit der persönlichkeitsentfaltung und individualität zusammenhängt. Bist du in einer halben dimension und weisst nicht mal mehr dass du da bist, bist aber noch da, ist das eine art von hölle. |
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Chris Eroberer

Anmeldungsdatum: 25.02.2005 Beiträge: 60
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Verfasst am: Mo, 28 Feb 2005 06:25 Titel: |
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Sicherlich erhält man eine Einheit, allerdings kannst du jede x-beliebige Zahl im reellen Bereich automatisch verkleinern. Und es schmiegt sich sicherlich an und konvergiert gegen 0, d.h. jedoch nicht, dass du mit dem Grenzwert rechnen darfst.
Wie stellt ihr euch euer System mit den endlichen Einheiten denn vor, wär ja mal ganz interessant zu sehn, weil dann ja Bewegungen auch sprunghaft stattfinden würden?
Erzählt mal |
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Nathanael Junior Member


Anmeldungsdatum: 05.01.2005 Beiträge: 318
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Verfasst am: Mo, 28 Feb 2005 11:48 Titel: |
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| Animagus hat Folgendes geschrieben: | | Ich denke halt, dass das schicksal, was mit dem menschen passiert, mit der persönlichkeitsentfaltung und individualität zusammenhängt. Bist du in einer halben dimension und weisst nicht mal mehr dass du da bist, bist aber noch da, ist das eine art von hölle. |
ja und da ist der springende punkt, ich glaube nicht, das es mit persönlichkeitsentfaltung zusammenhängt, sondern mit dem, was man sich zu schulden kommen lässt. es gibt viele menschen, [wie z.b. peter pettigrew] die sich nicht wirklich entfalten und individualisieren können, auch auf erden nur "dahinvegetieren", aber trotzdem können sie liebenswerte personen sein, die friedvoll leben und niemandem schaden, auch wenn sie in jeder lebenslage versuchen irgendjemand tollen nachzumachen. |
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Animagus Tripel-As


Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mo, 28 Feb 2005 12:57 Titel: |
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| Nathanael hat Folgendes geschrieben: |
ja und da ist der springende punkt, ich glaube nicht, das es mit persönlichkeitsentfaltung zusammenhängt, sondern mit dem, was man sich zu schulden kommen lässt. es gibt viele menschen, [wie z.b. peter pettigrew] die sich nicht wirklich entfalten und individualisieren können, auch auf erden nur "dahinvegetieren", aber trotzdem können sie liebenswerte personen sein, die friedvoll leben und niemandem schaden, auch wenn sie in jeder lebenslage versuchen irgendjemand tollen nachzumachen. |
Da sehe ich keinen sinn drin. Außerdem merkt man, dass du anscheinend band 3 noch nicht zu ende gelesen hast, denn sonst wüsstest du wie peter pettigrew alias wurmschwanz wirklich wär. Man sollte erst etwas zuende lesen, bevor man daraus zitiert. Im übrigen wusste ich schon von anfang an, dass mit dem was faul war.
Vor sich hin leben empfinde ich als ein leben ohne sinn. Man ist nur eine hülle, entfaltet sich nicht, bekommt nichts mit, bewegt sich auf der welt ohne für irgendwen von bedeutung zu sein, man ist nur da, aber es würde auch nix ausmachen, wenn man weg wäre.
@chris Ich hab doch gesagt, dass ich das nicht empirisch betrachte. Bitte nicht so physikalisch und mathematisch da steigt von uns doch keiner durch als laie.  |
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Nathanael Junior Member


Anmeldungsdatum: 05.01.2005 Beiträge: 318
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Verfasst am: Mo, 28 Feb 2005 13:31 Titel: |
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also ich habe das buch gestern zuende gelesen und wollte peter pettigrwe nur als ein beispiel für menschen geben, die sich ständig nach anderen richten, denn es wird im buch beschrieben, dass er, als er noch in hogwarts war, sich immer an die großen james potter und sirius black gehangen hat, weil er selbst ein nichts war. deshalb erwähnte ich ihn, aber habe mjich wahrscheinlich nicht exakt ausgedrückt, sodass es zu einem missverständnis kam.
was du zwecks der unscheinbarkeit von menschen schreibst, das stimmt voll und ganz klar, sind sie nur eine hülle ihrer selbst, aber trotzdem werden ihnen, sobald sie sterben, die "augen" geöffnet und sie werden leben. ewig mit jesus christus. ich wollte ja nur ausdrücken, das ich nicht glaube, das gott die menschen so richtet, ob sie aus sich etwas gemacht haben, ob sie eine persönlichkeit, ein individuum waren, sondern danach, wie sie gelebt haben, gut oder schlecht. egal was sie waren, wie sie sich entwickelt haben, ob sie bewunderns- oder bemitleidenswert auf erden waren. das alles spielt dann keine rolle mehr. es gibt nur noch die, die nach der botschaft christi lebten, egal ob bewußt oder unbewußt), und die, die abgefallen sind, oder sich gegen christus( auch hier bewußt oder unbewußt) gegen jesus gestellt haben. gut und schlecht. himmel oder hölle, mehr dimensionen gibt es nicht. |
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nullkommaeinstein Tripel-As


Anmeldungsdatum: 20.02.2005 Beiträge: 163 Wohnort: Berlin (u.a.)
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Verfasst am: Mo, 28 Feb 2005 22:14 Titel: |
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Für diese Zeitsache brauch ich noch etwas länger (sonst wird es zu physikalisch ) aber hier schonmal noch ein anderer Teilbeitrag. Ich stimme animagus voll und ganz zu: Manche Leutchen sind einfach nur noch da. Ich hatt früher immer gedacht das wär in unserer (also jetzt meiner auch wenn das nicht so weit von eurer weg ist) Generation anders aber denkste. Ich treib mich ja nun schon ne Weile auf dieser Welt herum und treff immer wieder Leute, die eigentlich schon tot sind, es nur noch nicht wissen (jetzt mal ganz schwarz gesehen). Viele aus meiner alten Klasse und auch Typen die ich später getroffen habe haben ihre Ausbildung gemacht, haben angefangen zu arbeiten und das machen die jetzt jeden Tag bis zur Rente... und irgendwann haben sie einfach abgeschaltet. Sie leben ihr Leben aber das hat für den Rest der Welt kaum noch Konsequenzen... und sind immer ganz durch den Wind wenn man mal eine Diskussion lostritt über ein interessantes Thema. Ich hatt immer das Gefühl das liegt an mir aber ich hab im Studium gemerkt, daß es an denen liegt... neenee, so möcht ich nicht so schnell enden. Es gibt soviele wundersame und wunderbare Dinge im Leben, daß man sein Gehirn schon noch eine ganze Weile länger martern darf als nur bis nach der Schule.
zum nächsten Teil: Ich geb hier nur eigene Gedanken wieder und auch wenns so formuliert ist hat es keinen ultimativen Wahrheitsanspruch. Wissen kann das schließlich hier keiner.
zur Jenseitsvorstellung: Bisher kam ja nur einer und hat erzählt wie es dort ist von daher schließe ich mich Nathanaels Sprachlosigkeit an aber mir scheint das was als Gericht und Fegefeuer bekannt ist ganz interessant zu sein. Zu sündigen heißt ja sich von der Liebe Gottes abwenden. Von daher wäre eine wirkliche Qual nach dem Tod von Gottes Liebe getrennt zu sein (auf Zeit). Gericht würde ich sagen findet direkt nach dem Tode statt, da Zeit ja keine Rolle in Gottes Reich spielt. Da wird deutlich wo man im Moment des Todes von ihm entfernt war, also auch alles, was seit der letzten Beichte war aber auch Grundeinstellungen, die sich nicht mit Christsein vereinbaren lassen. In diesem Moment entscheidet sich was passieren wird. Ich denke nicht Gott richtet sondern wir richten uns letztlich selbst. Wenn wir da bereuen was wir falsch gemacht haben dann wird uns verziehen (er WILL ja, daß wir in sein Reich kommen), wenn wir uns da gegen ihn entscheiden gehts ab auf die Nachdenkbank bis wir bereuen (unter Umständen gehts da auch lange hin). Wir müssen es also auch selber wollen! Alles in Gottes Hand legen und vertrauen...
Die alte Vorstellung Himmel/Hölle hat einen sehr dualistischen Charakter, würde mich daher nicht wundern wenn das im Ursprung auch dualistisches Gedankengut war. Grundsätzlich muß Hölle die schreckliche Ausnahme von der Regel sein, nicht ein gleichgewichtetes Gegenstück in das man durch einen zornigen Richter gesteckt wird... denn das widerspricht unserem Verständnis von Gott als Vater.
Was in Gottes Reich geschieht ist schwierig zu beschreiben... man sollte es sich vielleicht nicht in Bildern denken sondern in Emotionen. Materie spielt ja dann keine Rolle mehr, es bleibt ja nur die Seele. Ich denk auch es spielt keine Rolle mehr was man war und hatte, es geht darum wer man im Inneren war. Da kann der ärmste Bettler ruckzuck im Himmelreich sein und ein Milliardär darf erstmal noch ne Weile "brutzeln". Das ist ja eines der Erfolgsrezepte des Christentums: die Erlösung von der Welt ohne Ansehen der Person. Endlich Ruhe im Schacht. Ab nach Hause. Ist schwierig sich das ohne Materie vorzustellen... zumal wir durch zahllose Bilder (gerade sprachlich) vorbelastet sind.
Das fürs erste, lg 0,1stein
schei.. schon wieder so lang... tut mir leid  |
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